02.04.2019 | Zum Saisonstart am 29. März ein: Buntes Programm mit Bürgermeister

Am Freitag, 29. März startete die Radstation am Bahnhof Werne offiziell mit rundum erneuerten Service in die neue Fahrradsaison. Ab 14 Uhr stellte das Team der DasDies Service GmbH, das Ergebnis umfangreicher Umbauarbeiten Den Vertretern der Stadt, allen voran Bürgermeister Lothar Christ, den Radlerinnen und Radlern sowie vielen weiteren Interessierten vor. Ein buntes Programm rund um die Radstation rundete die gelungene Veranstaltung ab.

Mit von der Partie war auch der stellvertretenden Vorsitzende des AWO Unterbezirks Ruhr-Lippe-Ems Wolfram Kuschke, der die Veranstaltung eröffnete. Er hob in seiner Rede die Leistungen der Radstationen im Kreis Unna hervor, die nicht nur einen herausragenden Service böten, sondern auch nach wie vor benachteiligten Menschen den Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt möglich machen.

Er stieß damit in das gleiche Horn, wie Wernes Bürgermeister Lothar Christ, der sich vor allem auch darüber freute, dass der im Januar vollzogene Betreiberwechsel durch das DasDies Team so reibungslos und schnell funktionierte. Großes Lob hatte Christ auch für das Angebot der Radstation und die Tatsache, dass neben der Station am Bahnhof auch die RadParkAnlage vor dem Stadthaus in das kreisweite System mit 24-Stunden Zugang und Videoüberwachung integriert wurden.

Beide Redner bedankten sich unisono beim Team der DasDies Service GmbH für die Leistungen rund um die Radstation und die Vorbereitung des Einweihungsfestes.

Der Leiter der Radstationen, Stefan Rose, präsentierte allen Gästen im Anschluss die Neuerungen beim Rundgang durch die Anlage: Mit einem Chipzugang ist die Station jetzt täglich 24 Stunden für alle Radparker zugänglich. Der Chip, erhältlich als Prepaid-Angebot für Ab- und Zu-Parker, als Monats- oder Jahreschip öffnet auch die Radparkstation am Werner Stadthaus sowie alle sieben weiteren Radstationen im Kreis. Den Informations- und Serviceraum am Eingang hat das Radstations-Team fast verdreifacht. Die Besucher finden hier nicht nur ein breites Sortiment an Ersatzteilen und Radler-Zubehör, sondern auch umfangreiches Material zu den Radtouren in Stadt und Region. Die Fahrradwerkstatt im Gebäude ist ebenso neu ausgestattet. Wie im Büroteil hat die DasDies Service GmbH auch hier noch einen zusätzlichen Ausbildungsplatz für benachteiligte Jugendliche eingerichtet. Am Gebäude strahlt jetzt zudem eine große LED-Schrift, auf den Scheiben informiert die Station über ihre Leistungen.

Die Station präsentiert zudem die Flotte ihrer Leihräder. Neben konventionellen Tourenrädern stehen jetzt E-Bikes an der Radstation Werne bereit.

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02.01.2019 | Die Radstation am Bahnhof Werne eröffnete am Montag, 2. Januar 2019, von 5.30 Uhr bis 19 Uhr nach einer Zwangspause wieder für alle Radlerinnen und Radler. Das Team der DasDies Service GmbH als neue Betreiberin der Station begrüßte die Kundinnen und Kunden: „Testen Sie uns. Einen Monat parken Sie kostenfrei in der Radstation. Den Schnellcheck für Ihr Rad gibt es ebenfalls kostenlos dazu“, lädt Stefan Rose, Betriebsleiter der DasDies-Radstationen im Kreis Unna, ein.

Wie berichtet haben wir zum Jahreswechsel die Radstation am Bahnhof Werne vom Perthes-Werk übernommen. Perthes hatte nach Wegfall bisheriger Arbeitsmarkt-Maßnahmen den Betrieb gekündigt. Vor und nach Weihnachten hat das DasDies-Team auf die eigentlich geplanten Urlaubstage verzichtet und mit der Einrichtung der Station begonnen. Pünktlich zum Start ins neue Jahr war die Station betriebsbereit.

Nicht nur mit qualifiziertem Stammpersonal werden wir in Werne punkten. Voraussichtlich ab Februar soll die Radstation Werne mit einem elektronischen Chip-Zugang 24 Stunden jeden Tag für Parkkunden zugänglich sein. Videoüberwacht und wettergeschätzt parken diese dort – ob mit Prepaid-Tagesticket, Monatschip oder Jahreschip. Mit dem Chip haben sie zudem Zugang zur Radparkstation am Werner Stadthaus und zu allen anderen Radstationen im Kreis Unna.

Stefan Rose, Betriebsleiter der Radstationen im Kreis bittet jetzt alle Kunden, die Fragen haben oder sich direkt anmelden wollen, sich an das Team der Radstation Werne zu wenden, Tel. 02389-4022690, mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Radstation Werne Außenwerbung

 

11.09.2018 | Mit der Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“ soll ein Fahrradgesetz für Nordrhein-Westfalen in greifbare Nähe rücken. Auch im Kreis Unna  werden Unterschriften gesammelt. Nach Diesel-Skandal, Feinstaub-Alarm, Stau-Rekorden kann es in Nordrhein-Westfalen so nicht weitergehen. Unsere Städte platzen aus allen Nähten, der Verkehr wird immer mehr, Stress und Parkplatzmangel gehören zur Tagesordnung. Trotzdem steigen immer noch viele Menschen ins Auto, weil sie den Eindruck haben, nicht sicher und komfortabel Radfahren zu können. Wie die Statistik zeigt, fallen etwa 50 Prozent aller Autofahrten auf den kurzen Strecken an, also auf Fahrten bis fünf Kilometer. Genau diese Fahrten lassen sich problemlos mit dem Fahrrad zurücklegen. Kopenhagen und die Niederlande machen seit Jahren vor, wie es geht. Wenn sich die Menschen auf dem Fahrrad sicher fühlen und die Infrastruktur in Form von guten und komfortablen Radwegen vorhanden ist, kann das Fahrrad ein Teil der Lösung sein. Die Mobilitätswende ist längst überfällig.

Menschen im Kreis Unna unterstützen die Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“ 

Zu den Initiatoren der Volksinitiative gehören RADKOMM e.V. und der Allgemeine Deutsche Fahrradclub Nordrhein-Westfalen (ADFC NRW). Außerdem hat sich ein breites Aktionsbündnis gebildet, dem mehr als 100 Unterstützer aus den Bereichen Umwelt und Verkehr aus ganz NRW angehören. Unterstützung gibt es jetzt aus dem Kreis Unna – hier ist der ADFC Kreisverband Unna und der VCD Unna-Dortmund vertreten.  „Der Ausbau der Fahrrad-Infrastruktur ist längst überfällig, denn auch im Kreis Unna wird der Autoverkehr immer mehr. Das Fahrrad braucht eine sichere und intuitiv zu nutzende Infrastruktur, gute Wegenetze und ausreichend Platz. Wir fordern die konsequente Ausrichtung der Verkehrsplanung an der „Vision Zero – Null Verkehrstote.“, sagt Thomas Semmelmann, Vorsitzender des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs Nordrhein-Westfalen (ADFC NRW), Mit-Initiator der Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“, der selbst in Bergkamen wohnt.

Neun Forderungen für mehr Radverkehr und eine bessere Infrastruktur

Die Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“ hat neun Forderungen formuliert, die idealerweise in einem Fahrradgesetz verankert werden:

  1. Mehr Verkehrssicherheit auf Straßen und Radwegen
  2. NRW wirbt für mehr Radverkehr

  3. 1000 Kilometer Radschnellwege für den Pendelverkehr

  4. 300 Kilometer überregionale Radwege pro Jahr
  5. Fahrradstraßen und Radinfrastruktur in den Kommunen

  6. Mehr Fahrrad-Expertise in Ministerien und Behörden

  7. Kostenlose Mitnahme im Nahverkehr
  8. Fahrradparken und E-Bike Stationen
  9. Förderung von Lastenrädern


Ziele der Volksinitiative sind ein Fahrradgesetz für Nordrhein-Westfalen und bessere Bedingungen für den Radverkehr. Werden innerhalb eines Jahres 66.000 Unterschriften von wahlberechtigten Unterstützern gesammelt, muss sich der Landtag mit den Forderungen des Aktionsbündnisses, die im Internet unter www.aufbruch-fahrrad.de ausführlich beschrieben werden, befassen. 

Michael Makiolla, Landrat des Kreises Unna, unterstützt die Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“. Er begrüßt die Bestrebungen für besseren Radverkehr in NRW: „Wenn die Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“ es schafft, bessere Bedingungen für Radler und eine sichere Fahrradinfrastruktur auf den Weg zu bringen, wäre für die Radfahrerinnen und Radfahrer im Kreis Unna viel erreicht.“


Die Unterschriftenbögen zur Unterstützung der Volksinitiative liegen an zahlreichen Stellen im Kreis Unna aus. „Alle sieben Radstationen, die von der AWO Tochtergesellschaft DasDies Service GmbH betrieben werden, haben Listen ausgelegt. Gerade die Radstationen sind ein wichtiger Baustein in der Förderung der Nahmobilität im Kreis Unna. Darüber hinaus tragen sie mit den geschaffenen Arbeitsplätzen maßgeblich zum Erfolg eines sozialen Arbeitsmarktes im Kreis Unna bei.“, sagt Rainer Goepfert, Geschäftsführer des AWO Unterbezirks Unna.

Auch bei einigen Fahrradläden und den Geschäftsstellen der Grünen können Bürgerinnen und Bürger ihre Unterschrift abgeben. Wer beim Sammeln von Unterschriften helfen möchte oder ein Geschäft kennt, das Sammelstelle werden möchte, kann sich auf der Internetseite eintragen. Online gibt es eine Übersicht aller Sammelstellen und Ansprechpartner: https://www.aufbruch-fahrrad.de/sammelstellen

 

18.05.2018 | 83 Läuferinnen und Läufer der Arbeiterwohlfahrt im Kreis Unna gingen beim gestrigen 14. AOK-Firmenlauf in Unna an den Start - damit stellte die AWO wieder das siebtgrößte Team. Unterbezirksvorsitzender Wilfried Bartmann begrüßte die laufmotivierten Mitarbeitenden am Treffpunkt der AWO. Alle Altersklassen aus fast allen Einrichtungen der AWO und der Tochtergesellschaften BILDUNG + LERNEN und DasDies waren vertreten, um bei herrlichem Wetter und bester Laune an den Start zu gehen. Als dann um 19:00 Uhr der Startschuss ertönte, machten sich alle im mit über 5.000 Teilnehmenden im dicht gedrängten Startfeld auf den 5,5 Kilometer langen Weg. „Tolles Wetter, tolle Stimmung und tolle Gespräche mit den Kolleginnen und Kollegen“, zog AWO Geschäftsführer ein rund um zufriedenes Fazit. Für ihn ist klar, auch nächstes Jahr geht die AWO wieder an den Start!