DasDies Service GmbH

 

Schwerte. Platz für 18 Fahrräder bietet die neue Fahrradparkgarage am Ergster Bahnhof, die am Montag ihrer Bestimmung übergeben wurde. Die Stadt Schwerte setzt damit einen Punkt aus ihrem Mobilitätskonzept um. „Wir wollen auch damit zum Umstieg auf klimafreundliche Verkehrsmittel animieren“, erklärte Bürger-meister Dimitrios Axourgos. Immerhin hat die Stadt Schwerte für dieses Projekt rund 60.000 Euro in die Hand genommen. Unterschiedliche Mobilitätsangebote ließen sich so nach Bedarf kombinieren, sagte der Bürgermeister. „Ich freue mich jedenfalls, dass wir mit dieser Fahrradparkgarage die Infrastruktur für den Radverkehr verbessern konnten“.

"Großer Bahnhof"
Dimitrios Axourgos stand am Montag an der Spitze eines „großen Bahnhofs“ für die neue Garage. Mit von der Partie waren auch der Technische Dezernent der Stadt Schwerte, Christian Vöcks, sowie Hartmut Ganzke als Vorsitzender im AWO-Unterbezirk Ruhr-Lippe-Ems, den Geschäftsführer Rainer Göpfert, Wolfgang Rickert, Maciej Kozlowski und Stefan Rose als Vertreter der DasDies Service GmbH (die als Tochter der AWO die Fahrradgaragen und Radstationen im Kreis Unna führt), die zuständige Verwaltungsmitarbeiterin Teresa Schmidt und Klaus-Peter Dürholt als Vertreter des Kreises Unna. „Mit dieser Maßnahme dreht sich ein weiteres Rädchen in einem Bereich, den wir mit anderen vernetzen wollen“, erklärte Hartmut Ganzke.

24-Stunden-Service
Wie alle Radparkhäuser der DasDies Service GmbH im Kreis Unna bietet auch das am Ergster Bahnhopf einen 24-Stunden-Service für Pendler, Anwohner, Einkäufer und Besucher. Registrierte Nutzer können jeden Tag rund um die Uhr ihr Fahrrad hier parken. Sicher, wettergeschützt und videoüberwacht. Es ist in das elektronische Zugangssystem der Radstationen und Radparkhäuser der DasDies Service GmbH (Betreiberin) eingebunden. Schwerterinnen und Schwerter bekommen den Chip für das Radparkhaus kostenlos. Lediglich 20 Euro Pfand für den Chip müssen sie hinterlegen. Den Chip für das Radparkhaus gibt es in der Radstation am Schwerter Bahnhof.

In Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden arbeitet der Kreis Unna intensiv am Thema Mobilstationen. Der Ergster Bahnhof ist so eine Mobilstation, weil hier Fahrrad, Bahn und Bus zusammentreffen und multimodal verknüpft werden. Der Kreis sieht das als Teil seiner Strategie „FUN – Flexibel Unterwegs im Kreis Unna“; das steht für zukunftsorientierte Mobilitätsangebote.

 

 

Kreis Unna. Das Radverkehrskonzept, Radstationen, Leihräder, Aktionstage – so will der Kreis Unna für mehr Mobilität auf zwei Rädern sorgen. Auch der Aufruf von Landrat Michael Makiolla im Jahr 2018, die Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“ des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs NRW (ADFC) zu unterstützen, zeigt das Engagement.

„Weil diese Initiative so erfolgreich gewesen ist und insgesamt mehr als 200.000 Unterstützer*innen gefunden hat, hat die Landesregierung versprochen, für NRW ein Fahrradgesetz zur Förderung des Radverkehrs zu erarbeiten“, so Makiolla. „Für das erfolgreiche Engagement wurde die Volksinitiative ‚Aufbruch Fahrrad‘ sogar mit dem Deutschen Fahrradpreis ausgezeichnet.“

Landrat sagt Danke
Zusammen mit dem Landesvorsitzenden des ADFC, Thomas Semmelmann, hat Landrat Makiolla sich in der Radstation der AWO-Tochtergesellschaft DasDies Service GmbH am Bahnhof Unna bei den Bürger*innen für diese Unterstützung bedankt. „Ein Landesfahrradgesetz kann insbesondere dafür sorgen, dass die notwendige Infrastruktur für die Radmobilität weiter verbessert wird“, so Makiolla.

Wolfgang Rickert, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der DasDies Service GmbH, wies daraufhin, dass der Kreis Unna Vorreiter bei der Einrichtung von Radstationen war. Der Kreis Unna hat bundesweit das dichteste Netz an Radstationen, die ein wachsendes Netz von angeschlossenen Radparkhäusern betreuen, die alle von der AWO Tochtergesellschaft betrieben werden.

 

Eine erfreuliche Nachricht hat die Verantwortlichen der DasDies Service GmbH erreicht. Das Inklusionsunternehmen der AWO Ruhr-Lippe-Ems kann sich über eine Förderung der Aktion Mensch für den Aufbau eines Bestell- und Lieferservice für Menschen mit Behinderung freuen. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie bietet die DasDies Service GmbH seit Mitte April in einem kleineren Umfang einen Einkaufsbringdienst für Menschen mit Behinderung an. „Wir wollten mit dem Service unseren oftmals gesundheitlich vorbelasteten Kunden eine konkrete Hilfe anbieten, um Ansteckungsmöglichkeiten zu minimieren“, erläutert DasDies-Geschäftsführer Maciej Kozlowski.

Mit der Förderung aus dem Corona-Soforthilfe-Programm der Aktion Mensch soll der Bestell- und Lieferservice in den nächsten Wochen ausgebaut und professionalisiert werden, um mehr Menschen mit Behinderung kreisweit zu erreichen. Angedacht ist unter anderem eine Internetplattform mit einer Warenkorb-Funktion, auf der Kunden ihre Einkäufe einfach online auswählen und bestellen können. Im Anschluss werden die Einkäufe direkt ausgeliefert.

“Wir sind sehr dankbar für die Förderung durch die Aktion Mensch. Wir können für die Menschen da sein, die in dieser Krisenzeit in ganz besonderem Maß auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sind.“, freut sich Wolfgang Rickert als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung. „Darüber hinaus ergibt sich dadurch die Möglichkeit, dauerhaft ein gutes Unterstützungsangebot zu etablieren.“

Interessierte für den Bestell- und Lieferservice können sich gerne telefonisch unter 02307 71991-12 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! informieren.

 

Kreis Unna/Kamen. Ab Montag ist der Mundschutz in NRW Pflicht: Der Kostümverleih der DasDies Service GmbH - bieten entsprechende Textil-Stoffmasken aus eigener Produktion an. Die Maskenproduktion läuft in der Kamener Stöberei (Sozialkaufhaus) bereits seit Wochen auf Hochtouren: Über 500 Masken haben die Fachfrauen des Kostümverleihs schon für den eigenen Bedarf der AWO-Einrichtungen im Kreis Unna nach den Vorgaben der Uniklinik Essen genäht.

„Das Projekt war aus der Not geboren“, sagt DasDies Geschäftsführer Maciej Kozlowski. „Wir mussten die Stöbereien wegen der Corona-Gefahr für 4 Wochen schließen. Im Kostümverleih gab es zudem wegen der abgesagten Veranstaltungen, voran der Themenwochen der Abiturienten, keine Nachfrage.“ Gleichzeitig suchte der Geschäftsführer für seine aktiven Hilfsdienste, vom Menüservice, den Haushaltshilfen bis hin zu den Radstationen dringend nach Schutzausrüstung. „Wir bekamen keine Schutzmasken, dann haben unsere Schneiderinnen die nach der Anweisung der Uniklinik selbst hergestellt“, berichtet Kozlowski. „Als Inklusionsunternehmen, das überwiegend Menschen mit Benachteiligungen und Behinderungen beschäftigt, sind wir da noch mehr zum Schutz gefordert. Auch bei unseren Kund*innen gibt es viele Menschen aus den sogenannten Risikogruppen, für die wir jede Gefährdung so weit wie möglich ausschließen.“ Die Damenschneiderin Carmen Funk und Schneiderin Irene Bußmann waren sofort dabei „Neben den Absagen für Hochzeiten und Motto Partys haben wir bereits Stornierungen für die Oktoberfeste! Dann investieren wir unsere ganze Energie für dieses Projekt!  Natürlich würden wir lieber, die neuen Kostüme zu entwerfen und damit unsere Kunden glücklich zu machen. So haben wir aber bisschen anderen „Masken Ball“ und machen wir in diesen Krisenzeiten  Menschen auch glücklich“,  lächelt hinter ihrer Maske die erfahrene und von vielen Kunden geschätzte DasDies-Schneiderin Carmen Funk.

Nachdem jetzt alle DasDies-Services ausgestattet sind, bieten die DasDies-Stöbereien in Kamen, Bönen, Lünen und Bergkamen die Textil-Alltagsmasken auch für Ihre Kunden in den Kaufhäusern an. Für 7,50 Euro sind die Masken ab Montag erhältlich. Soweit der Vorrat reicht: man kann auch vor Ort eine Bestellung abgeben. Was Maciej Kozlowski noch wichtig ist: „Mit dem Kauf sichern Sie zudem Arbeitsplätze für behinderte und benachteiligte Menschen.“ Informationen zu den Verkaufsstellen und Öffnungszeiten: www.dasdies.de.

Bildzeile: Von der Kostümschneiderei jetzt in die Maskenproduktion:

Damenschneidermeisterin Carmen Funk an der Nähmaschine (rechts)

Schneiderin Irene Bußmann (Links)

 

 
 

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